E-Rechnungen auf XML-Syntax, Leitweg-ID & EN 16931 Pflichtfelder prüfen
Prüfen Sie Rechnungsdateien im Format UBL 2.1 (XRechnung) oder UN/CEFACT CII (ZUGFeRD 2.2 / Factur-X) in Echtzeit. Unser Algorithmus analysiert Wohlgeformtheit, Steuernummern, Leitweg-ID (BT-10), Rechenlogik und Pflichtangaben nach § 14 UStG – 100% lokal in Ihrem Browser ohne Datenübertragung an Cloud-Server.
📥 Rechnungs-Eingabe
XML / UBL / CIIUnterstützt *.xml (UBL Invoice/CreditNote & UN/CEFACT CII)
Dieses Validierungstool parst Ihre XML-Daten über die native DOMParser-Schnittstelle direkt in der JavaScript-Sandbox Ihres Browsers. Keine Rechnungsdaten, Namen oder Bankverbindungen verlassen Ihren Computer.
Keine Rechnung analysiert
Laden Sie eine XML-Datei hoch oder nutzen Sie eines der Testbeispiele links.
📋 Detaillierter EN 16931 Prüfbericht
Konformitätsprüfung der Business Terms nach CEN/TC 434 & XRechnung-Regeln.
| Status | Regel / BT | Prüffeld | Gefundener Wert | Meldung & Vorschrift |
|---|---|---|---|---|
| Noch keine Prüfung durchgeführt. Wählen Sie links eine XML-Datei aus. | ||||
📑 Extrahierte Stammdaten & Positionstabelle
Steuernummer: —
Positionen (BT-126ff) 0 Positionen
| # | Bezeichnung | Menge | Einzelpreis | USt % | Gesamt (Netto) |
|---|---|---|---|---|---|
| Keine Positionen geladen. | |||||
E-Rechnungspflicht 2026: Das schlüsselfertige KMU- & Kanzlei-Paket
Sparen Sie teure ERP-Upgrades. Erhalten Sie einsatzbereite Python- und Node-Konverter, Excel-Makros für XRechnung 3.0 & ZUGFeRD 2.2, rechtssichere Checklisten für Mandanten sowie automatisierte Schematron-Pipelines.
Leitfaden zur gesetzlichen E-Rechnungspflicht im B2B-Geschäftsverkehr
Mit dem Inkrafttreten des Wachstumschancengesetzes gelten für Unternehmen in Deutschland fundamentale Neuerungen beim Rechnungsaustausch. Hier erfahren Sie die wichtigsten Eckpunkte für Steuerpraxis und Buchhaltung.
Gesetzliche Übergangsfristen
Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle inländischen B2B-Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab 2026 bzw. 2027 entfallen die Übergangsfristen für den Rechnungsversand schrittweise nach Umsatzgröße.
XRechnung vs. ZUGFeRD
Die XRechnung ist ein reines semantisches XML-Format (vorwiegend UBL) für deutsche Behörden. ZUGFeRD 2.2 kombiniert ein sichtbares PDF/A-3 mit eingebetteter UN/CEFACT CII XML-Datei.
Vorsicht bei ZUGFeRD-Profilen
Nur die ZUGFeRD-Profile COMFORT (EN 16931) und EXTENDED erfüllen die gesetzlichen E-Rechnungsanforderungen. Die Profile MINIMUM und BASIC-WL berechtigen nicht zum Vorsteuerabzug!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum schlägt die Validierung mit 'Leitweg-ID fehlt' fehl? ▼
Für Rechnungen an Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden (B2G) ist die sogenannte Leitweg-ID im Business Term BT-10 (BuyerReference) zwingend vorgeschrieben. Sie identifiziert die adressierte Behörde und enthält eine standardisierte Prüfziffer. Bei reinen B2B-Rechnungen zwischen Privatunternehmen kann BT-10 stattdessen eine Bestellnummer oder Kostenstelle enthalten.
Was prüft die mathematische Regel BR-CO-15? ▼
Die Kernregel BR-CO-15 schreibt vor, dass der Rechnungsgesamtbetrag mit Umsatzsteuer (BT-112) exakt der Summe aus dem Steuerbasisbetrag (BT-109) und dem Gesamtsteuerbetrag (BT-110) entsprechen muss. Rundungsdifferenzen über 0,02 € führen zum sofortigen Scheitern bei Rechnungseingangsportalen wie ZRE oder OZG-RE.
Ist eine herkömmliche PDF-Rechnung ab 2025/2026 noch eine E-Rechnung? ▼
Nein! Eine reine PDF-, Word- oder Bilddatei gilt nach neuem deutschem Steuerrecht (§ 14 Abs. 1 UStG n.F.) als "sonstige Rechnung" und erfüllt nicht mehr die Kriterien einer elektronischen Rechnung. Nur strukturierte XML-Datensätze nach der europäischen Norm EN 16931 sind künftig rechtsgültige E-Rechnungen.